Medaillenregen für Mittelfranken bei der DKM 2022 – Tag 1

Vom 17.11. bis 20.11. finden die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal statt. Auch hier sind wieder Vereine aus Mittelfranken stark vertreten:

Von der SG Mittelfranken starten Malin Wachter (2009), Katharina Serdjuk (2006), Linus Wein (2008), Victoria Nekrasov (2008), Felix Brandner (2008), Manuel Brandner (2005), Lorenz Beck (2005), David Abesadze (2002), Taliso Engel (2002), Jeremias Pock (2002), Oleksandr Denysov (2003), Florian Goltz (2005) und Valeria Alexandra Nekrasov (2010).

Der TB 1888 Erlangen stellt Alina Baievych (2009), Paul Ziemainz (2006), Julia Barth (2006), Anna Barth (2006), Lisa Emmerlich-Mace (2006), Emilia Collmer (2007), Annalena Wagner (2002), Annika Dewdney (2008), Laura Marie Blumenthal Haz (2008) und Anouk Walther (2008) und für die SSG 81 Erlangen startet Nerea Gutierrez (2008).

Unsere Athleten stellen sich in den vier Tagen der starken Konkurrenz und kämpfen um Platzierungen bei den Finals und neue Bestzeiten!

Tag 1

Ab heute kämpfen unsere mittelfränkischen Schwimmer in Wuppertal um den Titel des Deutschen Kurzbahnmeisters. Auf dem heutigen Programm standen 200m Schmetterling, 100m Freistil, 100m Brust, 4×50 Lagen mixed, 800m Freistil (weiblich) und 1500m Freistil (männlich). 

Für einen starken ersten Auftritt sorgte die 13-jährige Erlangerin Alina Baievych vom TB 1888 Erlangen. Sie dominierte das Rennen bereits im Vorlauf über die 200m Schmetterling und stellte einen neuen Altersklassenrekord (02:13,56) auf. Doch damit nicht genug! Alina ging im Finale als Vorlauf-Schnellste an den Start und schlug bei einer Zeit von 02:11,89 an. Damit verbesserte sie ihren am Vormittag aufgestellten Rekord um fast zwei Sekunden! Mit dieser Zeit sicherte sich Alina über die 200m Schmetterling sowohl den 1. Platz in der JEM-/EYOF-Wertung als auch den 1. Platz in der Offenen Klasse.

Ihre Vereinskollegin Julia Barth (TB 1888 Erlangen) lieferte ebenfalls ab. Während Alina eher über die Mittelstrecke glänzt, so zeichnet sich Julia vor allem als Langstrecklerin aus. So startete Julia Barth heute am Abend im schnellsten Lauf über die 800m Freistil. Mit einer Zeit von 08:32,18min belegte Julia in der JEM-/EYOF-Wertung den 1. Platz. Auch in der offenen Klasse konnte sie mit ihrer starken Zeit überzeugen. Hier schnappte sich Julia ebenfalls die Goldmedaille, dicht gefolgt von Leonie Märtens (SC Magdeburg, 08:32,97) und Leonie Kullmann (SG Neukölln e.V. Berlin, 08:34,34).

Über die 100m Brust stach der mittelfränkische Schwimmer Jeremias Pock (SG Mittelfranken) hervor. Er legte bereits ein souveränes Rennen im Vorlauf hin und knackte dort erstmals über die 01:00,00 und qualifizierte sich als Schnellster für das Finale. Im Finale lagen die ersten drei Plätze über die gesamte Strecke hinweg sehr dicht aneinander. Vorne mit dabei waren Lucas Matzerath – Teilnehmer der Olympischen Spiele in Tokio – und Marko Koch – Welt-/Europameister und Teilnehmer der Olympischen Spiele in Tokio und Rio – und Jeremias Pock (Deutscher Kurzbahnmeister 2021 über 100m und 200m Lagen). Nach einem starken Dagegenhalten musste sich Jeremias Pock letztendlich doch gegen die beiden international erfolgreichen Schwimmer geschlagen geben. Jeremias belegte den 3. Platz in der offenen Klasse und konnte sich mit seiner Zeit nochmals um eine halbe Sekunde verbessern (00:58,95).

Wir gratulieren allen erfolgreichen Teilnehmern sowie allen Mediallengewinnern.